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Soforthilfe-Stipendien für Kulturakteure aus der Ukraine, Belarus und Russland

Ab 8. Juli auf www.goethe.de beantragen

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Programmbeschreibung

Um akut vom Krieg bedrohten Künstlerinnen und Künstlern aus der Ukraine rasche finanzielle Hilfe leisten zu können, hatten das Goethe-Institut und die Kulturstiftung des Bundes im Frühjahr 2022 den Soforthilfe-Fonds für ukrainische Kulturakteure mit einer Fördersumme von 500.000 Euro ins Leben gerufen – mit überwältigender Resonanz. Angesichts des großen Bedarfs wird der paritätisch finanzierte Soforthilfe-Fonds für ukrainische Kulturakteure 2022 verlängert und mit 800.000 Euro aufgestockt.

Auch in Belarus und Russland geraten Künstlerinnen und Künstler in Not, die den russischen Angriffskrieg verurteilen und deshalb politische Verfolgung befürchten bzw. ihr Land verlassen mussten. Für diese haben das Goethe-Institut und die Kulturstiftung zusätzlich einen Soforthilfe-Fonds für belarussische und russische Kulturakteure 2022 mit Mitteln in Höhe von 200.000 Euro eingerichtet.

Die Höhe der Einzelstipendien für einen Zeitraum von maximal drei Monaten beträgt 2.000 Euro.

Antragstellung ab 8. Juli 2022

Stipendien Ukraine: Antragsberechtigt sind Künstler und Kulturakteure aus ukrainischen Kulturinstitutionen, die aktuell oder in der Vergangenheit mit dem Goethe-Institut oder der Kulturstiftung des Bundes kooperiert haben. Das Programm richtet sich bewusst nicht ausschließlich an ukrainische Staatsbürger, sondern an Kulturakteure aller Nationalitäten, die ihren Lebensmittelpunkt in der Ukraine haben oder bis zuletzt hatten. Ein mehrsprachiges Auswahlteam entscheidet über die Förderung. Es werden 400 Stipendien vergeben.

 

Stipendien Belarus und Russland: Antragsberechtigt sind Künstler und Kulturakteure aus Belarus oder Russland, die in der Vergangenheit bereits mit der Kulturstiftung oder dem Goethe-Institut kooperiert haben und die mit der Verurteilung des russischen Angriffskriegs Flucht und politische Verfolgung befürchten müssen. Ein mehrsprachiges Auswahlteam entscheidet über die Förderung. Es werden 100 Stipendien vergeben.

 

Die Bewerbungskriterien für die Soforthilfe-Stipendien und das digitale Antragsformular werden ab Donnerstag, 8. Juli 2022 auf der Webseite des Goethe-Instituts veröffentlicht: https://www.goethe.de/ukraine-hilfen (externer Link, öffnet neues Fenster)

Antragstellung

Antragstellende können Vorhaben beantragen, die auf den Umgang mit Krisensituationen abzielen und sich der systematischen Unterstützung von geflüchteten Kulturakteuren und dem Erhalt kultureller Szenen widmen. Die Vorhaben sollen darüber hinaus einen Ansatz für mittel- und langfristige Projektlinien enthalten. So kann das Programm dazu beitragen, Szenarien für eine kulturelle Unterstützung in künftigen Krisen- und Kriegsregionen zu entwickeln. Alle Infos finden Sie auf der Website des Goethe-Institut: https://www.goethe.de/ukraine-hilfen (externer Link, öffnet neues Fenster)

Zitat

Beeindruckt davon, wie viele Kultureinrichtungen und Kulturschaffende ihre Kräfte mobilisieren, den bedrohten Ukrainerinnen und Ukrainern unter die Arme zu greifen, üben wir mit unserer Beteiligung am Soforthilfeprogramm den Schulterschluss mit allen, die sich gegen die Zerstörung der ukrainischen Kultur stemmen. Wir wissen, dass es ums Überleben geht.

Hortensia Völckers und Kirsten Haß, Vorstand der Kulturstiftung des Bundes

Angebote zum Ankommen

Neben den Soforthilfe-Maßnahmen bietet das Goethe-Institut auch Deutschkurse an. Weiterhin stellt es auf der Seite „Mein Weg nach Deutschland“ gezielte Informationen für Personen aus der Ukraine bereit.

Förderung

Die Soforthilfe-Fonds für Kulturschaffende aus der Ukraine sowie aus Belarus und Russland sind Programme des Goethe-Instituts und der Kulturstiftung des Bundes, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Ermöglicht durch das Auswärtige Amt.

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