Wirtschafts- und Schuldenkrisen, Flüchtlingsströme, Klimawandel, Terrorismus: Täglich berichten die Medien von Krisen, Katastrophen und globalen Risiken. Angesichts der medialen und realen Bedrohungsszenarien schwindet das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Staaten, politische Steuerungsinstrumente sind offenbar unzureichend, die Politikverdrossenheit wächst. Die Folge ist ein Gefühl der Ohnmacht. Die Ohnmacht einer Gesellschaft kann zur Ursache für Diktaturen und Kriege werden, den Einzelnen führt sie in die innere Emigration oder auch in links- oder rechtsorientierte Radikalisierung.
Unter dem Titel „Ohnmacht als Situation“ veranstaltete der Frankfurter Kunstverein ein experimentelles Projekt, das aus zwei korrespondierenden Ausstellungen „Democracia“ und „Revolutie“ und einem begleitenden Diskurslabor „Polizey“ mit zehn Veranstaltungen bestand. Eine spanische und eine rumänische Künstlergruppe stellten ihre Arbeiten vor und suchten in künstlerischen Experimenten einen neuen Umgang mit gesellschaftlichen Verhältnissen und Missständen, der aus dem Gefühl der Ohnmacht herausführen kann.

Künstlerische Leitung: Holger Kube Ventura
Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Felix Trautmann
Künstler/innen: Pablo Espana (ES), Iván López (ES), Florin Tudor (RO), Mona Vatamanu (RO)

Das Gruß­wort der Kul­tur­stif­tung

können Sie auf der Website des Frankfurter Onlineforums www.faust-kultur.de nachlesen:

www.faust-kultur.de/ohnmacht-als-situation

Kon­takt

Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg

Markt 44

60311 Frankfurt am Main

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