Wie können Erfahrungen verschiedener Künstler/innen an einem Ort und in einem konkreten Zusammenhang gebündelt und unterschiedlichen Öffentlichkeiten zugänglich gemacht werden? In dem interdisziplinär und partizipativ angelegten Projekt „Responsive Subjects“ der Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig stellten drei junge, international erfolgreiche Künstler/innen ihre Arbeitsweise vor: die Künstlerin Kateřina Šedá, die (Performance-) Kuratorin Joanna Warsza und der Designer James Langdon setzten sich mit der Gestaltung von sozialen Prozessen im lokalen Leipziger Kontext auseinander und entwarfen gemeinsam verschiedene Handlungsformate.
Der Projekttitel bezieht sich dabei sowohl auf die Interaktion der Teilnehmer/innen als auch auf die Bezüge zwischen den Disziplinen, Methoden und Themen der Künstler/innen. Ideen und Formate wurden miteinander verknüpft, um verschiedene Öffentlichkeiten, wie z.B. Kinder und Jugendliche, zu aktivieren und zu vernetzen. Die Galerie wurde dabei zur Produktionsstätte und zum zentralen Austragungsort. Im Mittelpunkt stand das kollektive Handeln, das gemeinschaftliches Lernen und Arbeiten ermöglicht und sich idealerweise im Alltagsleben der Menschen fortsetzt. Ziel war auch, ein anderes Verständnis dafür zu wecken, was zeitgenössische Kunst bedeuten und bewirken kann. Die Künstler/innen arbeiteten u.a. mit Studierenden der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und der Burg Giebichenstein in Halle/Saale zusammen. Publikationen, ein Kursbuch und ein Theorieheft begleiteten das Projekt.

Künstlerische Leitung: Julia Schäfer, Franciska Zólyom
Kurator/innen: Julia Schäfer, Franciska Zólyom
Künstler/innen: Kateřina Šedá (CZ), Joanna Warsza (PL), James Langdon (GB)

Kon­takt

Galerie für Zeitgenössische Kunst

Karl-Tauchnitz-Straße 9-11

04107 Leipzig

www.gfzk.de