Das Wissen um die nationalsozialistischen "Euthanasie"-Verbrechen im sächsischen Pirna war in der DDR aus dem Bewusstsein ausgeblendet. Mit einem Kunstprojekt bekennt sich die Stadt zu diesem Teilkapitel ihrer Vergangenheit und seiner Bedeutung für das kulturelle Gedächtnis. Deutlich sichtbar im Stadtbild entstehen "Denkzeichen" aus 25 Tafeln, die der idyllischen Sicht auf Pirna des sächsischen Hofmalers Canaletto Begriffe aus der nationalsozialistischen Ideologie gegenüberstellen.


Künstlerin: Heike Ponwitz

Veranstaltungsort: Pirna

Veranstaltungszeitraum: Aufstellen der Tafeln im Juni 2005, Website ab Juli 2005

Kon­takt

Stiftung Sächsische Gedenkstätten
zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft

Dülferstraße 1

01069 Dresden