Die Ausstellung fokussierte bisher nie untersuchte Themen wie den Missbrauch der Festspiele als Mittel der politischen Mobilisierung oder die weit vor 1933 praktizierte Ausgrenzung jüdischer Künstler. Dieser Teil der Schau wurde auf dem Festspielhügel als Freiluftinstallation aufgebaut. Ein weiterer Ausstellungsteil erinnerte im Rathaus anhand von 44 Biographien und ausgewählten Tonbeispielen an das Schicksal damaliger Stars der deutschen Opernszene, die wegen ihrer jüdischen Herkunft vertrieben oder ermordet wurden. 

Der Historiker Hannes Heer, der Musikpublizist Jürgen Kesting und der aus Bayreuth stammende Gestalter Peter Schmidt präsentierten die Schau erstmals 2006 in Hamburg und danach mit jeweils lokalem Bezug an den Staatsopern in Berlin, Stuttgart, Darmstadt und Dresden. Mehr als 100 000 Menschen haben die Ausstellung bisher besucht.

Vom 12. bis 14. Juli 2012 fand in Bayreuth eine wissenschaftliche Konferenz zum Thema statt.

Kon­takt

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95444 Bayreuth

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