Die Ausstellung versammelte künstlerische Arbeiten aus Fotografie, Video und Installation, die sich mit Phänomenen des Himmels und seiner Erforschung beschäftigen. Der Wunsch, Sonnen- und Sternensysteme und andere Himmelserscheinungen zu verstehen und aufzuzeichnen, begleitet die Menschheit von Anbeginn an. Doch noch immer gibt es unerforschte Bereiche und es werden neue Grenzen ausgemacht. Die präsentierten Künstler reflektieren in ihren Arbeiten den alten Menschheitstraum vom Verstehen des Himmels und haben sich dabei von visuellen Technologien der Vergangenheit und von zeitgenössischen wissenschaftlichen Methoden inspirieren lassen. Sie zeigen auch das Unvermögen, das unendliche Potenzial des Himmels jemals vollständig sichtbar zu machen, und leiten daraus ein irrationales, mystisches Moment der Himmelsbeobachtung ab, das im Kontrast zu seiner naturwissenschaftlichen Forschung steht. Die Ausstellung wurde begleitet von einem medienpädagogischen Programm für junge Menschen: In praktischen Projekten wurden Kenntnisse über konzeptionelle, inhaltliche und formal-ästhetische Aspekte der künstlerischen Beschäftigung mit dem Himmel vermittelt.

Künstlerische Leitung: Sabine Himmelsbach
Kurator: Michael Connor (USA)
Künstler/innen: Alex Ceccetti (I), Peter Coffin (USA), Spencer Finch (USA), Lisa Oppenheim (USA), Trevor Paglen (USA), Joe Winter (USA) u.a.

Kon­takt

Edith-Ruß-Haus für Medienkunst

Katharinenstraße 23

26121 Oldenburg

www.edith-russ-haus.de