Disappearing Berlin 2021

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Projektbeschreibung

Wachsende Städte wie Berlin verändern rasch ihr städtebauliches Erscheinungsbild: Freiflächen machen Platz für neue Wohn- und Bürobauten, ikonische und das Stadtleben prägende Gebäude werden durch Privatisierung für die Öffentlichkeit unzugänglich, andere verschwinden ganz. Mit „Disappearing Berlin“ will der Schinkel Pavillon durch künstlerische Interventionen die Aufmerksamkeit auf außergewöhnliche urbane Räume lenken, die vom Verschwinden bedroht sind. Der Kunstverein möchte auf diese Weise modellhaft erproben, wie Kulturinstitutionen das stadtgesellschaftliche Bewusstsein und Engagement für solche Orte stärken und sich produktiv in Gentrifizierungsdebatten einbringen können, um zu einem behutsameren städtebaulichen Wandel beizutragen.

Dafür lädt der Schinkel Pavillon international angesehene Künstlerinnen ein, Orte künstlerisch zu bespielen, die von diesem Wandel akut betroffen sind und von denen einige im Jahr 2022 nicht mehr existieren werden: U.a. werden die Choreografin und Martial Arts Künstlerin Florentina Holzinger, Transgender-DJ HoneyDijon und die schwedische Materialkünstlerin Éva Mag im Verschwinden begriffene Orte wie das leerstehende, futuristisch anmutende Turmrestaurant „Bierpinsel“ in Berlin-Steglitz, den Garten des Kronprinzenpalais oder das Wellenbad am Spreewaldplatz in den Blick nehmen. 

Künstlerische Leitung: Nina Pohl
Künstlerinnen: Calla Henkel und Max Pitegoff, Honey Dijon, MJ Harper, Bendik Giske, poligonal, Reference Studios, Éva Mag, Hania Rani, Florentina Holzinger, Alex Baczynski-Jenkins, Billy J. Bultheel mit Viviana Abelson und Leila Hekmat

Termine

  • 1. Mai, 2021 bis 30. September, 2021: Musik-, Tanz- und Kunstperformances (Termine unter Vorbehalt)

    mehrere Orte, Berlin

Kontakt

Schinkel Pavillon

Oberwallstraße 1
10117 Berlin
www.schinkelpavillon.de (externer Link, öffnet neues Fenster)