„Exit Ghost“ ist eine ortsspezifische und partizipative Internetserie, die irreality.tv in Zusammenarbeit mit dem Theater in Augsburg und dem brut in Wien dreht. Der Plot entsteht in Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort: Alle können mitspielen und der Frage nachgehen, was passieren sollte, wenn das Leben eine Fernsehserie wäre – in diesem Fall eine Gespensterserie. „Warum ist da etwas, wo doch nichts sein sollte? Warum ist da nichts, wo doch etwas sein sollte?“ Diese Fragen werden, so schreibt der Kulturtheoretiker Mark Fisher, durch die Erfahrung des Gespenstischen aufgeworfen. Fisher betont den lustvollen Aspekt des Schauderns, wenn sich Erlebtes nicht sofort kategorisieren lässt, wenn Gewissheiten aufbrechen. Und so wird es um um verborgene Geschichten gehen, um unverwirklichte Potentiale, um Unerledigtes, Unerklärliches und um Erklärungsversuche. „Exit Ghosts“ zelebriert dabei den Spaß am gemeinsamen Phantasieren, an Kostümierungen und Special Effects. Was wäre, wenn es spuken würde in Augsburg und in Wien? „Exit Ghosts“ ist eine Einladung, gemeinsam die Stadt neu zu erkunden: In Augsburg (2018/19) geht es mit der Eröffnung einer neuen Spielstätte um das Verhältnis von Theater und Stadt. In Wien (2019/20) werden die Gespenster von Vergangenheit und Zukunft gesucht. Die 3. Staffel (2020) entsteht als Geisterjäger-Roadmovie an verschiedenen Gastspielorten.

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