Das Berliner Theaterkollektiv Futur II Konjunktiv und das Theater Trier untersuchen über zwei Spielzeiten die politischen Emotionen der Angst und der Solidarität als Motivation politischen Handelns.

In Marx’ Geburtsstadt gehen sie dem Ruf "Hoch die internationale Solidarität!" nach und erforschen das Potential der politischen Emotionen in unterschiedlichen theatralen Formaten - von Interventionen im Stadtraum bis hin zu Inszenierungen. Geplant sind eine Soliparty, ein Stadtparcours des Wünschenswerten, ein Planspiel der ökonomischen Solidarität und ein Fest der Trierer Solidarität. Eine Bühnenproduktion setzt sich mit den internationalen Brigaden in Rojava (Nordsyrien) und deren Wahrnehmung in Deutschland auseinander, in einer zweiten Inszenierung wird die Klassen-Solidarität im Europa von heute befragt.

Das Projekt soll Brücken zwischen Theater, Wissenschaft, sozialen Bewegungen und Zivilgesellschaft in Trier und darüber hinaus schlagen. Theater soll dabei zu einem gemeinsamen szenisch-partizipativen Denkprozess von Künstler/innen, Expert/innen und Zuschauer/innen werden, in dem Kunst Wirklichkeit transformiert und so erforscht.

  • Termine

    03.06.2017

    "Stadtparcours des Wünschenswerten" (auch am 10.6.2017)

    Stadtraum | Trier

    24.03.2017

    Premiere & Aufführungen "Ich lege meine Heimat nach Rojava"

    Theater | Trier

    08.10.2016

    Soliparty

    Theater | Trier

Kon­takt

Theater Trier

Am Augustinerhof
54290 Trier
www.teatrier.de