Lässt sich Glück erzwingen? Verbergen sich hinter dem Wort Zufall mathematische Zwangsläufigkeiten, die nur erkannt und befolgt werden müssen? Sieben Figuren verfallen den Verheißungen des Glücksspiels – Figuren, die aus Dostojewskis Romanen „Der Spieler“ und „Ein grüner Junge“ entlehnt sind, doch schon bald ihr Eigenleben auf der Bühne entwickeln: Die Konturen ihrer Identitäten verschwimmen zunehmend im Glücksspielrausch, in dessen Sog sie den Kontakt zur Außenwelt verlieren. Schließlich jagt jede einem Lebensentwurf hinterher, der sie immer weiter von der Erfüllung ihrer eigentlichen Sehnsüchte entfernt und in Regionen tiefster Verzweiflung führt. Die Regelwerke des Spiels sind es nun, die ihr Leben bestimmen und alles Denken beherrschen.
Das internationale Theaterprojekt verschränkte die Schicksale hoffnungslos der Spielsucht verfallener Menschen miteinander und so gelang es, das widersprüchliche Verhältnis von Vernunft und Risikobereitschaft am Beispiel der Spielsucht auf der Bühne erfahrbar zu machen.

Regie: Christiane Pohle; Dramaturgie: Malte Ubenauf; künstlerische Mitarbeit: Angelika Fink; Bühne: Duri Bischoff (CH); Kostüm: Sara Kittelmann; Produktion: Katrin Dollinger, Franz Meiller; Presse: Claudia Illi; Schauspieler/innen: Cora Frost, Carina Braunschmidt (CH), Marie Jung, Magne Håvard Brekke (NO), Pascal Lalo (FR), Jörg Schröder, Jörg Witte; Musik: Philipp Haagen, Rainer Süßmilch.

Kon­takt

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