Das Ramayana gehört zusammen mit dem Mahabharata zu den alten indischen Nationalepen, entstanden zwischen dem 4. Jahrhundert v.Chr. und dem 2. Jahrhundert n.Chr. Die kunstvolle Dichtung erzählt die Geschichte des Prinzen Rama und der Entführung seiner Frau Sita. Das Stück "The Abduction of Sita" baut eine Brücke vom Rama-Mythos bis zur politischen und gesellschaftlichen Realität des heutigen Indien. Der Choreograf Joachim Schlömer verband in seiner Arbeit Teile des "Ramayana" mit Texten der bekannten indischen Schriftstellerin und politischen Aktivistin Arundhati Roy auf eine Weise, dass der Übergang von Tanz, Sprache und Musik einen gleitenden Wechsel zwischen den Welten, der mythischen und der realen, anschaulich machte.

Künstlerische Leitung: Joachim Schlömer
Künstler: Text: u.a. Arundhati Roy (IND); Vijay Vaitheeswaran (USA), Jyatindra Jain (IND)
Tanz: Graham Smith, Tishani Doshi (IND), Joachim Schlömer
Schauspiel: Marianne Hamre, Manisch Chandhari (IND)
Musik: Dhruv Sargari (IND), Robert Hermann

Veranstaltungsorte:
Auroville (IND): 5.04.2007 Vorpremiere
Freiburg: Theater Freiburg: 14.06.2007
Düsseldorf: Schauspielhaus Düsseldorf: 16.06.2007
Berlin: Haus der Kulturen der Welt: 29.6.2007 

Kon­takt

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