Das Theatertreffen gilt als Olympiade des deutschsprachigen Theaters und wird alljährlich im Mai in Berlin ausgerichtet. Satzungsgemäß werden die zehn bemerkenswertesten Aufführungen einer Saison aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeladen. Eine Jury aus Theaterkritikern entschied sich in diesem Jahr für Stück aus Berlin, Graz, Hamburg, Köln, München und Wien. An den eingeladenen Produktionen läßt sich eine Tendenz zu internationalen Koproduktionen ablesen. Auch länderübergreifend arbeitende Regisseure werden im deutschsprachigen Theater immer selbstverständlicher: So entstand die Produktion „Die Stunde da wir nichts voneinander wußten“ am Schauspielhaus Graz in der Bearbeitung und Regie von Viktor Bodó in Zusammenarbeit mit dessen Szputnyik Shipping Company aus Budapest und die Produktion des Wiener Burgtheaters „Life and Times – Episode 1“ inszenierten Pavol Liska & Kelly Copper, die Leiter des New Yorker Nature Theater of Oklahoma. Eröffnet wurde das Theatertreffen mit der Inszenierung „Kasimir und Karoline“, einer Koproduktion des Schauspiel Köln mit den niederländischen Theatern NT Gent und De Veenfabriek.

Thea­ter­tref­fen­blog ab 3. Mai on­line

Vom 7. bis 24. Mai berichten auf dem Theatertreffenblog sieben ausgewählte junge Kulturjournalisten über das Theatertreffen. Unterstützt werden sie von den Mentoren Dirk Pilz (Berliner Zeitung, nachtkritik.de), Stefan Braunshausen (3sat/kulturzeit) und Sophie Diesselhorst (kultiversum.de) sowie dem Theaterfotografen Thomas Aurin. Die Projektleitung hat zum zweiten Mal Nikola Richter inne.

www.theatertreffen-blog.de

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