Das Theatertreffen gilt als Gipfeltreffen des deutschsprachigen Theaters und wird jedes Jahr im Mai in Berlin ausgerichtet. Das Festival lädt die zehn bemerkenswertesten Aufführungen einer Saison aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Berlin ein. 

In die Jury für das Theatertreffen 2014 sind vier neue Mitglieder berufen worden: Barbara Burckhardt, Peter Laudenbach, Bernd Noack und Andreas Wilink. Zusammen mit den Theaterkritiker/innen und Jurymitgliedern Anke Dürr, Christoph Leibold und Daniele Muscionico haben sie 395 Inszenierungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gesichtet und Anfang Februar ihre Auswahl getroffen. 

Die 10 ausgewählten Inszenierungen für das Theatertreffen 2014 waren:

  • „Amphitryon und sein Doppelgänger“ nach Heinrich von Kleist. Regie Karin Henkel. Schauspielhaus Zürich.
  • „Die Geschichte von Kaspar Hauser“ Textfassung von Carola Dürr und Ensemble. Regie Alvis Hermanis. Schauspielhaus Zürich.
  • „Die letzten Zeugen“ von Doron Rabinovici und Matthias Hartmann.
    Einrichtung Matthias Hartmann. Burgtheater, Wien.
  • „Fegefeuer in Ingolstadt“ von Marieluise Fleißer. Regie Susanne Kennedy. Münchner Kammerspiele.
  • „Ohne Titel Nr. 1 // Eine Oper von Herbert Fritsch“. Regie Herbert Fritsch. Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin.
  • „Onkel Wanja“ von Anton Tschechow. Regie Robert Borgmann. Schauspiel Stuttgart.
  • „Reise ans Ende der Nacht“ von Louis-Ferdinand Céline. Regie Frank Castorf. Residenztheater, München.
  • „Situation Rooms“ von Helgard Haug, Stefan Kaegi, Daniel Wetzel
    (Rimini Protokoll). Regie Helgard Haug, Stefan Kaegi, Daniel Wetzel.
    Rimini Apparat / Ruhrtriennale. In Koproduktion mit verschiedenen Partnern.
  • „Tauberbach“ von Alain Platel. Regie Alain Platel. Münchner Kammerspiele / Les Ballets C de la B, Gent / NT Gent. In Koproduktion mit verschiedenen Partnern.
  • „Zement“ von Heiner Müller. Regie Dimiter Gotscheff. Residenztheater, München.


Unter dem Titel TT Talente gibt das Theatertreffen dem künstlerischen Nachwuchs eine eigene Plattform: der 1978 ins Leben gerufene Stückemarkt präsentiert als „Festival im Festival“ neue Stücke bisher unentdeckter europäischer Autoren sowie seit 2012 ein eingeladenes Theaterprojekt. Das Internationale Forum und das Theatertreffen-Blog bieten jüngeren Theatermachern bzw. -kritikern die Chance zur professionellen Weiterentwicklung.

Pu­bli­ka­ti­on zum Ju­bi­lä­um

Im Mai 2013 gaben die Berliner Festspiele eine Publikation mit dem Titel „Die ersten 50 Jahre. Ereignis und Disput: Das Theatertreffen“ im Buchverlag Theater der Zeit heraus. Neben Essays von Theatermachern, Kritikern und Dramaturgen versammelt der Band fünfzig Zwischenrufe von Beobachtern und Persönlichkeiten, die das Theatertreffen geprägt haben.

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Das Theatertreffen fördert neue Formate des Online-Journalismus. Kultur-Blogger, Zeichner, Fotografen, Kritiker, Video- und Radiojournalisten sind eingeladen, das Festival drei lang Wochen zu begleiten. Ziel ist es, den Online-Kulturjournalismus zu profilieren und Theaterthemen im Netz zu stärken.

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