Das seit seiner Gründung 2003 in Mannheim erfolgreiche internationale Festival Wunder der Prärie zeigte im Jahr 2011 aktuelle Positionen junger Künstler/innen, die sich in ihren Arbeiten insbesondere mit den Schnittstellen zwischen Performance, Tanz und Theater sowie Bildender Kunst auseinandersetzen. Eine Vielzahl von Aktionen, Installationen und Interventionen im städtischen Raum beschäftigten sich mit dem Thema „Visionen – das Unmögliche denken, wollen, tun“. Unter den Künstlern Bill Aitchison mit seiner Arbeit Indifference, die den freien Willen zum Gegenstand hat, oder Georg Winter, der sich in seinem Projekt Anastrophale Stadt mit Zukunftsszenarien der Stadt Mannheim befasst.
Das Festival versuchte mit künstlerischen Mitteln und unter Einbeziehung von Mannheimer Bürger/innen offene Diskussionsforen anzubieten und Zukunftsmodelle zu entwickeln. Es fragte nach der visionären Kraft der Kunst und wollte Impulse für die Diskussion über die Funktion von Visionen im Medium der Kunst geben. Die internationale Vernetzung des Festivals sollte durch die Initiierung neuer Ko-Produktionen zwischen Theatern und Festivals aus Deutschland und den Beneluxstaaten ausgebaut und vertieft werden. 

Künstlerische Leitung und Kurator/innen: Gabriele Oßwald, Wolfgang Sautermeister, Tilo Schwarz, Künstler/innen: Bill Aitchison (GB), David Weber-Krebs (BE), Igor Grubic (HR), Jacob Wren (CA), Georg Winter, Herbordt/Mohren, Agata Maszkiewicz (AT), Doris Uhlich (AT), Jeffery Byrd (US), Ottmar Wagner (AT) u.a.

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