In keinem Bundesland sind die Ängste der Menschen in den vergangenen Jahren so stark gewachsen wie in Sachsen-Anhalt, wo 63 Prozent der Befragten sorgenvoll in ihre Zukunft blicken. Angesichts dieser Entwicklung wollte das Theater der Altmark die Öffentlichkeit für den Themenkomplex Angst – Freiheit – Gewalt sensibilisieren.

Zum einen isoliert Angst betroffene Menschen und hemmt ihre gesellschaftliche Teilhabe; zum anderen entstehen aus ihr häufig Aggressionen. Ausgangspunkt für das Theaterprojekt, das insbesondere Migranten erreichen möchte, unter denen Isolation und Ängste besonders verbreitet sind, bilden Fragestellungen wie: Wovor haben wir Angst? Wie wird subjektiv empfundene Bedrohung zum Mittel von Macht?

In enger Zusammenarbeit mit Stendaler Vereinen, Schulen, Initiativen und Künstlern fand ein Festival im Stadtzentrum und in den Räumen einer ehemaligen Justizvollzugsanstalt statt, das sich in Aufführungen, Workshops Ausstellungen und Performances künstlerisch mit der Angst auseinandersetzte.
 

Kon­takt

Dirk Löschner
Intendant

Theater der Altmark

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