Im Rahmen ihres Programms „Kulturelle Aspekte der deutschen Einigung“ hat die Kulturstiftung des Bundes 2003 den ‚Austauschfonds Ost-West' eingerichtet, durch den sie die Kooperation und die Kommunikation zwischen Kultureinrichtungen in den alten und neuen Bundesländern förderte.

Es hatte sich gezeigt, dass der Austausch über die je unterschiedlichen geschichtlichen Erfahrungen und kulturellen Differenzen, die sich im Laufe von mehr als fünf Jahrzehnten zwischen den Gesellschaften in Ost- und Westdeutschland herausgebildet hatten, weiterhin notwendig war. Durch die Konzentration auf Berufs- und Arbeitsleben, auf Wirtschaft und Sozialstaat war die kulturelle Dimension im Einigungsprozess zunehmend in den Hintergrund geraten. Der Fonds zielte darauf, die kulturelle Dimension wieder zu stärken und die innerdeutsche kulturelle Zusammenarbeit und den Austausch über die Vielfalt und die Hintergründe unterschiedlicher sozialer und kultureller Wahrnehmungsweise zu fördern.

Aus Mitteln des Fonds, der im Jahr 2005 auslief, wurden Ausstellungs-, Film- oder Konzertreihen, Projekte der Jugendkultur wie auch der Austausch von Sammlungen oder Produktionen unterstützt, die gemeinsam von Kultureinrichtungen aus den alten und neuen Bundesländern entwickelt, geplant und sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland gezeigt wurden.

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Uta Schnell
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