Als im Jahr 2006 der "33. Cottbuser Musikherbst" stattfand, blickte man auf eine wechselvolle Vergangenheit zurück. Gegründet im Jahre 1966 war das Musikfest der Lausitzer Region eine staatlich-repräsentative Veranstaltung mit über 70 Konzerten, bis es 1990 eingestellt wurde. Zehn Jahre nach der Wende fanden sich schließlich Musiker und Komponisten der Region zusammen, um diese Musikveranstaltung wieder aufleben zu lassen.
Zunächst in bescheidenem Umfang, seit 2006 aber wieder mit neuem Elan und Anspruch, geht es in den sechs Herbstwochen mit Konzertreihen um die Begegnung zwischen klassischen Werken und zeitgenössischer Musik von lausitzischen, sorbischen und osteuropäischen Komponisten. Mit dem Projekt im Fonds Neue Länder hat der Verein die durch den Musikherbst hergestellten Kooperationen in der Musikszene verstetigt. 2007 wurde das Festival um Maßnahmen ergänzt, die Folge-Kooperationen (insbesondere im Umland) ermöglichten bzw. stärkten.

Hör­pro­be

Jacek Delong (Saxophon) intonierte gemeinsam mit dem Lódzer Streichquartett und dem Cottbuser Streichquartett "Verwandlungen" für Saxophon und zwei Streichquartette von Bronislaw Kazimierz Przybylski. Hören Sie hier einen Ausschnitt einer Aufnahme der Uraufführung vom 4. November 2007 im Kammermusiksaal des Staatstheaters Cottbus im Rahmen des 34. Cottbuser Musikherbstes:

Hörprobe "Verwandlungen" von Bronislaw Kazimierz Przybylsk

Kon­takt

Bernd Weinreich
Cottbuser Musikherbst e.V.

Wilhelm-Külz-Straße 16

03046 Cottbus

Tel.: +49 (0)355 33582

bernd_weinreich@web.de

www.musikherbst-cottbus.de