Die Musiktheaterproduktion war ein künstlerisches Experiment, das Wagners "Ring des Nibelungen" mit den Ausdrucksformen von HipHop und Rap verband: Die Partitur des Musikdramas wurde neu komponiert, Wagners leitmotivische Struktur mittels der Sample-Technik des HipHop bearbeitet.

Das Theater Freiburg bezog etwa hundert Jugendliche als künstlerische Akteure in den Produktionsprozess auf und hinter der Bühne ein. Gemeinsam mit ihnen wollte es die Aktualität des Stoffes anhand zentraler Themen fokussieren: Wie ist selbstbestimmtes Handeln zwischen Erinnern und Vergessen, Macht und Ohnmacht möglich?

Dabei griff die HipHop-Oper einerseits Motive des "Rings" auf und bot andererseits den Jugendlichen ein Forum für die Entwicklung eigener künstlerischer Ausdrucksformen jenseits traditioneller Grenzen. Durch die Bearbeitung von Wagners Ringzyklus wurden sie aufgefordert, einen adäquaten Umgang mit historischen Stoffen zu diskutieren.

Ein umfangreiches musikpädagogisches Begleitprogramm bot Musik-, Tanz-, Bühnenbild- und Theaterworkshops an.

Kon­takt

Barbara Mundel
Intendantin

Theater Freiburg

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