Europa wächst zusammen, politisch ebenso wie wirtschaftlich. Auch der Kulturbetrieb richtet sich immer stärker international aus. Welche Rolle spielt dabei das deutsche Stadttheater? Wie kommt Europa in Deutschland auf die Bühne? Wie verändern neue Inhalte die Funktion und die Organisation von Theatern? Und von welchen europäischen Modellen und Strukturen können wir lernen? Im Rahmen der Jahrestagung der Dramaturgischen Gesellschaft 2009 in Erlangen gab es Gelegenheit, über diese und andere Fragen zu diskutieren und sich mit Theatermachern aus ganz Europa auszutauschen.
Das öffentliche Symposium untersuchte gegenwärtige Kooperationsmodelle sowie die Perspektiven zukünftiger Zusammenarbeit. In unterschiedlichen Veranstaltungsformen wie Tischgesprächen, Vorträgen und im Open Space wurden einzelne Länder und Regionen im Hinblick auf Theaterästhetik, Dramaturgie und Autoren-Förderung vorgestellt und auf ihre grenz(en)überschreitende Wirkung hin befragt.
Vorstellungenen des Theaters Erlangen und Gastspiele, u.a. die Produktion "Hell on earth" von Constanza Macras / DorkyPark, in der Jugendliche ihren Umgang mit dem Fremden thematisieren, ergänzten die Tagung.

Künstler/innen und Referent/innen: Adolf Muschg, Frie Leysen, Gerard Mortier, Helene Varopoulou, Shermin Langhoff, Mustafa Avkiran (garajistanbul), Graham Whybrow (ehem. Royal Court Theatre London) u.a.

Fonds Wan­der­lust

Die Konferenz "europa erlangen" wird im Fonds Wanderlust der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Mit diesem Fonds soll die internationale Zusammenarbeit von Stadt- und Staatstheatern gestärkt werden und neue Impulse erhalten.

Fonds Wanderlust

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