Wie viel Wirklichkeit verträgt das Theater, wie viel Theater die Wirklichkeit? Mit dieser Frage setzte sich die Reihe "Glück in Hamburg" des Hamburger Thalia Theaters auseinander und versuchte sich an Stoffen, die bisher als nicht theaterfähig galten.
Unter dem Titel "Stadtnotizen" entwickelte der junge Regisseur Frank Abt Projekte zu Hamburger Stadtteilen. Reale Begebenheiten vor Ort stellten die Grundlage dieser Produktionen dar: Momentaufnahmen der Menschen und ihrer privaten Schicksale.

Stadtnotizen 1: Die bitteren Tränen der Großen Bergstraße
Es ist die Geschichte eines Verfalls: Einst glanzvollste Meile Hamburgs und Deutschlands erste Einkaufsstraße, ist die Große Bergstraße heute ein Sanierungsfall. Nichts indes lässt sie unversucht, wieder wer zu sein. Ihr Weg, der zielt zurück ins Zentrum. Von dem Wunsch, ein anderer zu sein, erzählt Frank Abts erste Stadtnotiz. Vier weitere Notizen folgen. Auf der Suche nach dem "Glück in Hamburg", danach, wie es sich anfühlt, hier und dort, und wo es fehlt, wird das Theatrale im Dokumentarischen erforscht. "Wie wollen wir leben?" ist die Frage, um die es jeweils geht.

Stadtnotizen 1: "Die bitteren Tränen der Großen Bergstraße" - Premiere am 14. November 2006

Stadtnotizen 2: "Finkenwerder Herbstprinzen oder wie die Äpfel fliegen lernten" - Premiere am 8. Dezember 2007

Stadtnotizen 3: "Wo die großen Fische schlafen" - Premiere am 20. Februar 2007

Stadtnotizen 4: "Jenfeld, mon amour" - Premiere am 18. Mai 2007

Stadtnotizen 5: "Goodbye, Schnelsen!" - Premiere am 6. Juni 2007

Kon­takt

Lona Wulff
Assistentin des Intendanten

Thalia Theater Hamburg

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