Hans Fallada bewohnte von 1933 bis 1944 ein idyllisch gelegenes Haus im Mecklenburg-Vorpommerischen Carwitz, in dessen Arbeitszimmer auf private Initiative hin 1977 eine kleine Gedenkstätte eingerichtet wurde. Dann führte die 1991 gegründete Hans-Fallada-Gesellschaft e.V. die Gedenkstätte weiter und nahm dort 1995, gemeinsam mit den Nachkommen des Schriftstellers und dem Literaturzentrum Neubrandenburg e.V., den Museumsbetrieb auf. Das Haus ist als kultureller Gedächtnisort von nationaler Bedeutung im Blaubuch aufgeführt: In sechs Räumen werden Leben und Werk Falladas dokumentiert, zuletzt stellte der Verein hier Hörstationen für Kinder und einen Audio-Guide zur Verfügung. Im Gebäude ist ebenso das Hans-Fallada-Archiv untergebracht, die angrenzende Scheune dient darüber hinaus als Veranstaltungsraum für Theater, Lesungen und Ausstellungen. Neben dem Museumsbetrieb gehören zu den Arbeitsfeldern des Vereins die wissenschaftliche Forschung und die Pflege des schriftstellerischen Erbes von Fallada. Künftig möchte der Verein seine museumspädagogische Arbeit für und mit Kindern verstärken, indem er für sie einen eigenen Museumsführer sowie Materialien für die Lehrerfortbildung erstellt, schülergerechte Führungen erarbeitet und Open-Air-Wanderstationen errichtet.

Kon­takt

Patricia Fritsch-Lange
Hans-Fallada-Gesellschaft e.V.

Hans Fallada Haus Carwitz

Zum Bohnenwerder 2

17258 Feldberger Seenlandschaft

Tel.: +49 (0)39831 20359

museum@fallada.de

www.fallada.de