Freunde und Förderer des Hans Otto Theaters gründeten 1996 den Förderverein mit dem Ziel, das Theater ideell und materiell, aber auch mit eigenen Projekten und Theaterproduktionen zu unterstützen. 2013 brachte der Förderkreis das politisch-dokumentarische Stück "Mit Tötungsdelikten ist zu rechnen" auf die Bühne, das sich mit den Themen Rassismus und Rechtsradikalismus in Deutschland auseinandersetzt.
Anhand der individuellen Erfahrungen eines Aussteigers aus der Neonazi-Szene und eines Afrikaners, der kurz vor der Wende nach Ostdeutschland kam und 1992 Opfer eines gewalttätigen Übergriffes wurde, geht das Stück multiperspektivisch der Frage nach, wie sich die rechte Szene in Deutschland seit 1989 entwickelt hat und wie sie heute organisiert ist. Im Anschluss an die Aufführungen wurde in Gesprächsrunden das gesellschaftspolitisch brisante Thema mit dem Publikum diskutiert. Es folgten Gastspiele an mehreren deutschen Bühnen.

Kon­takt

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