2004 gründete eine Gruppe zugereister Künstler das Institut zur Entwicklung des ländlichen Kulturraums (I-KU) in der südlichen Mark Brandenburg, wo sie kurz darauf einen brachliegenden Weinberg mit dem Ziel rekultivierte, Kunstprojekte im ländlichen Raum mit eigenen erwirtschafteten Mitteln zu fördern. Auf die Pflanzung der ersten 550 Rebstöcke folgte 2007 das „1. Baruther Weinbergfest“, das sich mittlerweile zu einem regionalen Höhepunkt entwickelt hat.
Bereits 2006 und 2008 hatte das I-KU die „Baruther Gespräche“ veranstaltet, eine Diskurs- und Publikationsreihe, an der über 50 Künstler, Wissenschaftler und Kulturschaffende aus ganz Europa teilnahmen und in der die Möglichkeiten künstlerischen Handelns im ländlichen Kulturraum ausgelotet wurden. Im Rahmen des Projektes „BarUthopia“ sollen ab 2012 diese Gespräche wiederaufgenommen werden. Ort für die jährlich stattfindende,  mehrtägige Veranstaltung, die unter wechselnden Motti stattfindet, wird eine temporär errichtete Unterkunft auf dem Weinberg sein. Neben den Kongressen sollen eine Reihe weiterer Veranstaltungen und Projekte etabliert werden, unter ihnen Praxisprojekte wie das „Archiv des Geschmacks“ und die Konzeptwanderungen „Picknick am Wegesrand“.

Kon­takt

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