Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, weitgehend vergessene Räume in der Stadt oder Denkmäler durch künstlerische Inszenierungen in das städtische Bewusstsein zurückzuholen. Mit Tanz- oder Theaterprojekten, Konzerten oder Multimedia-Installationen bespielt er etwa einen Gasometer, eine Abraumbrücke im Tagebaugebiet oder einen stillgelegten Lokschuppen. Damit initiiert er einen neuen und ortsspezifischen Umgang mit dem bauräumlich-kulturellen Erbe der Stadt.
Unter dem Titel "Schwimm-Stadion.Schneller. Höher. Weiter" haben die Vereinsmitglieder das ehemalige Leipziger Schwimmstadion bespielt. Der Themenkomplex Sport - Individuum - Politik hat vor diesem Hintergrund mittels Theater und Performance einen besonderen Akzent bekommen. Die Ästhetisierung des Körpers und der Leistungsdruck, der die DDR-Sportfeste prägte, wurden künstlerisch bearbeitet und kritisch hinterfragt. Um die damaligen Masseninszenierungen der Sportfeste zu zitieren, wurden Kooperationen mit Schulen und Chören geplant.
 

Kon­takt

Gilla Volkmann
KunstRäume Leipzig e.V.

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