Die Max-Hütte, ein Stahlwerk in Thüringen, hat ihre Region und deren Einwohner geprägt wie kaum ein anderes Unternehmen: Im Laufe ihrer 135jährigen Geschichte entwickelte sie sich zu einem höchst modernen und effektiven Produktionsstandort - zugleich aber schrumpfte die Zahl der Belegschaft von ehemals 6.000 auf heute 650 Mitarbeiter zusammen. Das Industriemuseum Gasmaschinenzentrale dokumentiert diese Entwicklung. Seine gigantische Maschinerie war am 1. Mai 2008 die eindrucksvolle Kulisse für die Theaterproduktion LebensZeichen. Unter dem Titel "Ode an die Arbeit" thematisierte das Theater Rudolstadt, unter Beteiligung des Fördervereins der Gasmaschinenzentrale und des Maxhüttenchors, diesen Wandel: Welche Bedeutung hat Arbeit? Welche Auswirkungen haben die Veränderungen der Arbeitswelt auf den Einzelnen? Wie beeinflussen sich Produktions- und Lebenswelt der Arbeitenden und ihrer Familien? Historisches Material und Zeitzeugenberichte flossen in diverse Text-, Bild- und Toninstallationen ein, die gemeinsam zu einer theatralen Collage verschmolzen.

Heim­spiel in Thea­ter­heu­te

Die Zeitschrift Theaterheute widmet sich in ihrer Ausgabe vom Juli 2008 dem Programm Heimspiel und berichtet unter anderem von "LebensZeichen", dem Heimspiel-Projekt in der Maxhütte in Rudolstadt.

Theaterheute

Kon­takt

Axel Vornam
Intendant

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