Forciert durch die globale Wirtschaftskrise sind immer mehr Menschen von Armut betroffen. So auch in Mecklenburg-Vorpommern, wo insbesondere Kinder und Jugendliche häufig die Angst bedrückt, in ein Leben in Armut abzudriften – junge Menschen, die sich wegen düsterer Zukunftsaussichten auch einem immer stärkeren Leistungsdruck ausgesetzt sehen. Für das Tanztheater-Projekt arbeitete das Ensemble des Theater Vorpommern mit Schüler/innen zusammen, die erst einmal mit armen Menschen in ihrer Heimat zusammengebracht werden: Was bedeutet Armut für die Betroffenen? Wie leben diese Menschen? Und wie erleben die Jugendlichen sie? Die Erfahrungen und Beobachtungen dieser Begegnungen bildeten die Grundlage für die Inszenierung, für die die Biografie und die Kompositionen des Musikkünstlers Louis Hardin den Hintergrund lieferten: Hardin – oder „Moondog“, wie er sich selbst nannte –, der mit Größen wie Charles Mingus, Janis Joplin und Allen Ginsberg zusammenarbeitete, führte gleichwohl über viele Jahre hinweg ein ärmliches Leben auf den Straßen New Yorks, dessen Stationen in der Aufführung szenisch umgesetzt wurden.

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