Göttingen unterliegt derzeit einem urbanen Wandel: Viele Bürger verlassen die historische Innenstadt, in der sich dadurch Leerstand ausbreitet, um sich in Villenvierteln oder Neubausiedlungen am Stadtrand niederzulassen. Wie wird Göttingen in Zukunft aussehen? Wie seine Architektur und Infrastruktur? Auf welche Weise können soziale Räume wiederbelebt oder neu geschaffen werden? Und: In welcher Form können die Bürger an der Gestaltung ihrer Stadt mitwirken? Das Deutsche Theater wollte Antworten auf diese Fragen finden. Acht Monate lang hat ein Team um die Autoren Nino Haratischwili, Antje Thoms und Paul Brodowsky möglichst gegensätzliche Standorte im Stadtraum aufgesucht: In einem umgebauten LKW-Anhänger, der zugleich als mobile Arbeitsstätte und als temporärer Veranstaltungsraum diente, konnten Bürger unter anderem in Workshops, Diskussionen und Foren ihre Ideen, Visionen oder Utopien zum Thema artikulieren. Das Ensemble begleitete das Programm mit einer Vielzahl an Veranstaltungen wie Inszenierungen, einem moderierten Stadtspaziergang oder einem Hörspiel. Zum Abschluss zeigte das Theater alle Ergebnisse seines Stadtprojektes auf mehreren Bühnen im eigenen Haus.
 

Kon­takt

Mark Zurmühle
Intendant

Deutsches Theater in Göttingen

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