2013 musste der Dresdener Verein friedrichstadtZentral sein bisheriges Domizil räumen: Die ehemalige Buchbinderei im namensgebenden Stadtteil Friedrichstadt, in der seine Mitglieder seit 2005 zahlreiche kulturelle Projekte – darunter das alljährliche Festival „Sicht/Beton/ung“ – verwirklicht hatten, wurde verkauft. Damit fiel die Initiative selbst den Gentrifizierungsprozessen zum Opfer, die sie zuvor in ihren Aktionen thematisiert hatte. Seit 2014 hat der Verein im Stadtteil Pieschen das weitläufige Gelände einer ehemaligen Rüstungsfabrik bezogen. Im neu gegründeten „Zentralwerk“ möchte er in den kommenden Jahren Ateliers, Werkstätten, Kreativbüros und Wohnungen einrichten, um frei gestaltbare Lebens- und Arbeitsräume für Künstler zu schaffen. Im April 2015 begann die Veranstaltungsreihe "transformance“ mit Arbeitstreffen, Werkstätten und Happenings, die unter anderem der Etablierung der Initiative am neuen Standort sowie der Öffnung des Geländes für die Stadtteilbevölkerung dient.

 

"vio­lence:re­code"

ist Teil der Veranstaltungsreihe "transformance" und setzt sich mit einer neuen Art des öffentlichen Dialogs auseinander: In Zusammenarbeit mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen aus verschiedenen Ländern untersucht die Choreografin und Konfliktmediatorin Dana Caspersen das Thema strukturelle Gewalt mithilfe einfacher Körpergesten. "violence:recode" am 29. und 30. April im Zentralwerk

Kon­takt

Zentralwerk e.V.
Elisabeth Werthner

Hertelstraße 35

01307 Dresden

Tel.: +49(0) 176 – 844 77 557

post@friedrichstadtzentral.de

www.friedrichstadtzentral.de