Atom Egoyan ist einer der bekanntesten Regisseure der armenischen Diaspora, der sich in seinen international ausgezeichneten Filmen immer wieder mit Fragen nach Exil und Einwanderung sowie Identität und Erinnerung beschäftigt hat. Die armenische Kinematografie selbst ist jedoch in Europa nahezu unbekannt, obwohl sie immer wieder herausragende Regisseure hervorbringt. Mit den Tagen des armenischen Films fand in vier Kinos in Berlin, Frankfurt, Halle (Saale) und Stuttgart die erste Retrospektive des armenischen Films in Deutschland statt. Die Spuren des Völkermords in der armenischen Kinematographie, die filmische Auseinandersetzung mit Exil und Migration sowie die Verbindungen zu Europa und zur europäischen (Kultur-)geschichte waren die zentralen Themen des Filmprogramms, die zusätzlich auf begleitenden Veranstaltungen in Berlin diskutiert wurden.

Künstlerische Leitung: Fred Kelemen
Organisation: Jörn Hagenloch
Mitwirkende / Künstler: Susanna Harutyunian (ARM), Harutyun Khatchatryan (ARM), Atom Egoyan (CAN / ARM), Asinée Khanjian (CAN / ARM), Garegin Zakoan (ARM) u.a.

Veranstaltungsorte und -zeitraum:
Kino Arsenal, Berlin, April - Mai 2007
Deutsches Filmmuseum Frankfurt am Main, Juni 2007
Lux Kino, Halle, Juni 2007
Kommunales Kino, Stuttgart, September 2007

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