„Kino der Kunst“ war eine weltweit einmalige Veranstaltung für Filme bildender Künstler/innen und untersuchte das derzeitige Verhältnis von Kino und Kunst. Das Projekt war Ausstellung und Filmfestival zugleich, Vitrine aktueller Kunstströmungen und internationaler Treffpunkt von Künstlern, Kuratoren und Publikum. Es umfasste einen hochdotierten Wettbewerb, ein Kinoprogramm abendfüllender Spielfilme von Rebecca Horn und Eija-Liisa Ahtila bis Steve McQueen und Julian Schnabel, geografische Übersichtsschauen sowie mehrere museale Multikanalinstallationen. Der Fokus des Internationalen Wettbewerbs lag auf innovativen filmischen Formen der Narration. Die Jury war mit internationalen Grenzgängern der Kunst- und Kinoszene wie Amira Casar, Cindy Sherman und Isaac Julien besetzt, dem auch eine ausführliche Retrospektive gewidmet war.
Der Veranstaltung gelang es, mit Film arbeitende internationale Künstler und Kuratoren, den europäischen Nachwuchs und das regionale Münchner Kunst- und Kinopublikum anzusprechen. Kooperierende Einrichtungen waren u.a. die Hochschule für Film und Fernsehen, die Akademie der Bildenden Künste, das ARRI-Kino, die Pinakothek der Moderne und die Sammlung Brandhorst.

Künstlerische Leitung: Heinz Peter Schwerfel
Jury Internationaler Wettbewerb: Amira Casar (FR), Cindy Sherman (US), Defne Ayas (TUR), Isaac Julien (GB)
Kuratorium: Ingvild Goetz, Hans-Ulrich Obrist, Mark Nash, Hans Michael Herzog
Künstler/innen: Jochen Kuhn (DEU), Mikhail Karikis & Uriel Orlov (GRC, CHE), Yulia Novicheva (RUS), Nina Caspari (DEU), Michaela Schweiger (DEU), Huang Ran (CHN), Sue de Beer (USA), Maya Zack (ISR), Björn Melhus (DEU), Yael Bartana (ISR), Apichatpong Weerasethakul (T) u.a.

Vor­pro­gramm vom 17. März bis 21. April

Vor Festivalstart präsentierte "Kino der Kunst" Künstlerfilme aus den 1920er Jahren bis heute. Das Filmprogramm können Sie auf der Webseite des Festivals nachlesen:

www.kinoderkunst.de

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