Am 6. Mai 2006 jährte sich der Geburtstag Sigmund Freuds zum 150. Mal. Aus diesem Anlass beschäftigte sich die Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen mit den Wechselwirkungen zwischen dem Werk des Begründers der Psychoanalyse und dem Film. Die strukturellen und inhaltlichen Beziehungen zwischen psychischen Vorgängen und "bewegten Bildern" haben Filmschaffende immer wieder bewusst eingesetzt. Filmbeispiele aus der 100-jährigen internationalen Filmgeschichte zeigten, wie einzelne von Freud untersuchte Phänomene - der Traum, der Rausch, die Verdrängung, die Schaulust - filmisch umgesetzt wurden. Die Filmreihe war eingebettet in eine kulturhistorische Ausstellung über die Beziehungen zwischen Psychologie und Film. Außerdem wurden aus filmwissenschaftlicher, psychologischer und neuro-physiologischer Sicht rezeptions- und produktionsästhetische Fragen behandelt: Warum weinen wir im Kino? Bei welchen Filmausschnitten erleben wir einen besonderen Nervenkitzel? Wie ähnlich sind sich Traum und Film?
Die Ausstellung im Museum für Film und Fernsehen Berlin entstand in Kooperation mit dem Sigmund-Freud-Museum Wien und dem Freud Museum London, die bedeutende Leihgaben zur Verfügung stellten.

Kuratoren: Kristina Jaspers, Wolf Unterberger
Partner: Sigmund Freud Museum Wien, Freud Museum London

Zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen

zu dieser Ausstellung finden Sie auch in unserem Magazin #7

Kon­takt

Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen

Potsdamer Straße 2

10785 Berlin