NEO Collections. Nutzerzentriert. Explorativ. Offen.

Digitale Museumssammlungen im 21. Jahrhundert - gefördert im Fonds Digital

Projektbeschreibung

Wie lassen sich die Zugänge zu digitalisierten Museumssammlungen einfacher und intuitiver gestalten? Wie können das Wissen und die Ideen des Publikums in den Entwicklungsprozess der digitalen Anwendungen einfließen? Basierend auf den Prinzipien von Open Access und Teilhabe sucht das Projekt "NEO Collections" neue Wege mit Museumssammlungen zu arbeiten – online und vor Ort im Museum.

Open Access und Teilhabe

Gemeinsam mit Besucherinnen und Nutzern sollen Prototypen und digitale Produkte entwickelt werden, die den Zugang zu den Sammlungen vereinfachen und ihre Nachnutzung ermöglichen. Nutzer erhalten die Möglichkeit, die digitalisierten Sammlungen explorativ zu entdecken, diese mit eigenen Inhalten und Geschichten anzureichern und sie mit anderen zu teilen. In den Museen vor Ort können die Besucherinnen mit digitalisierten Sammlungsobjekten und eigenen Kreationen experimentieren.

Wie können Wissen und Ideen von Besucherinnen und Kollegen in die Entwicklung digitaler Anwendungen einfließen?

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, das Nationalmuseum Schweden in Stockholm und das Übersee-Museum Bremen wollen in Zusammenarbeit mit ihrem Digitalen Partner Digital Identities (externer Link, öffnet neues Fenster) erproben, wie Besucher, Nutzerinnen und Kollegen der Häuser einbezogen werden können, um andere Narrative und Sichtweisen nachhaltig in die Erschließung der Sammlungen und ihre Vermittlung zu integrieren und präsentieren. Alle drei Museen sind erfahren in freier Lizenzierung und setzen dezidiert auf Open Access und freie Software.

Iteratives Vorgehen und Open Source Software

Zentral für das Projekt ist das sogenannte iterative, also feedback-orientierte Vorgehen, das vorsieht, pro Institution jeweils mehrere Prototypen zu entwickeln und intensive Tests und Verbesserungen durchzuführen, bevor die Entscheidung zur finalen Umsetzung getroffen wird. Dabei werden verschiedene Nutzergruppen und ihre jeweiligen Bedürfnisse einbezogen. Die Verbundpartner gehen davon aus, dass sich im Zuge der digitalen Transformation die Workflows in ihren Häusern von der digitalen Sammlungserschließung bis zur Entwicklung von digitalen Angeboten auch weiterhin stark verändern werden. “NEO Collections” schafft einen Raum, neue Arbeitsweisen und Methoden gemeinsam auszuprobieren und erweitert so das Wissen darüber, wie digitales Kuratieren und Vermitteln funktioniert, weiterentwickelt und zwischen verschiedenen Kultureinrichtungen geteilt werden kann.

Ein Verbundprojekt des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, des Nationalmuseum Schweden (Stockholm) und des Übersee-Museum Bremen. Gefördert mit bis zu 959.000 Euro.

NEO Collections - Projekt-Blog

Mit Interviews, Hintergründen, Fotos u.v.m.

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#NeoCollections

Kultur Digital

Der Fonds Digital - eine Säule im Programm Kultur Digital - fördert den digitalen Wandel in Kulturinstitutionen.

Mit dem Programm Kultur Digital möchte die Kulturstiftung des Bundes Kultureinrichtungen darin unterstützen, die digitalen Möglichkeiten und Herausforderungen der Gegenwart selbstbestimmt und gemeinwohlorientiert mitzugestalten.

Kontakt

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Steintorplatz
20099 Hamburg
www.mkg-hamburg.de (externer Link, öffnet neues Fenster)


Übersee-Museum Bremen

Bahnhofsplatz 13
28195 Bremen

www.uebersee-museum.de (externer Link, öffnet neues Fenster)


Nationalmuseum Schweden

Södra Blasieholmshamnen 2
Stockholm
www.nationalmuseum.se (externer Link, öffnet neues Fenster)