Für die Performance und Konzertinstallation contain kooperieren das Hong Kong New Music Ensemble und das Hamburger Kammerorchester Ensemble Resonanz.
Die globalisierte Gesellschaft als eine Gesellschaft verschwimmender Identitäten und das Gefühl des Verlorenseins zwischen den Kulturen bilden den thematischen Ausgangspunkt des Musikprojektes. Fremdheits- und Migrationserfahrungen spielen auch in vielen Musikerbiografien eine wichtige Rolle. In umfangreichen Video-Interviews werden die Musikerinnen und Komponisten, Techniker und Dramaturgen sowie Wissenschaftlerinnen zu diesem Themenkomplex befragt. Diese Video-Interviews bilden einen zentralen Teil der Konzertinstallation und ergänzen die Aufführungen um einen erzählerischen Ansatz.
Für den musikalischen Part der Aufführung entstehen zwei Neu-Kompositionen. Das erste Werk ist eine neue Arbeit des australischen Komponisten und Musikers Simon James Phillips. Er erarbeitet sie in enger Zusammenarbeit mit den beiden Ensembles nach seiner Methode des „Collaborative Composing“. Bei diesem künstlerischen Ansatz entsteht Neue Musik, die auf die Musiker und ihre kulturellen Hintergründe sehr differenziert eingeht und biografische Bezüge in die Komposition einfließen lässt. Ein zweites musikalisches Werk für beide Ensembles entwickelt der chinesische Komponist und Klangkünstler Samson Young. Die Konzertinstallation wird in Hong Kong, Berlin und Hamburg aufgeführt.

Künstlerische Leitung: Folkert Uhde
Dramaturgie: Elisa Erkelenz
Künstlerinnen: Simon James Phillips, Samson Young, Hong Kong New Music Ensemble, Ensemble Resonanz, Alice Lagaay, William Lane

Termine:

Hongkong: September 2020; Berlin: März 2021; Hamburg: April 2021

Kon­takt

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