Georg Friedrich Händel verarbeitete 1738 in seinem Oratorium „Israel in Egypt“ den Exodus des Volkes Israel aus Ägypten. Diesen alttestamentarischen Stoff, den Thora und Bibel gleichermaßen beschreiben und der auch im Koran anklingt, hat nun Werner Ehrhardt mit seinem interreligiösen Vorhaben in musikalisch breit angelegter Form neu gestaltet. Das Konzertprojekt verbindet erstmalig Händels Opus mit liturgischer Musik der drei monotheistischen Weltreligionen und Neukompositionen. Experten der Barockmusik haben gemeinsam mit israelischen und Künstlern aus dem arabisch-muslimischen Kulturkreis einen neuen Zugang zu Händels Werk erarbeitet. Im konzertanten Dialog wollen sie die bloße Gegenüberstellung musikalischer und inhaltlicher Elemente überwinden und neue Möglichkeiten der interkulturellen Begegnung aufzeigen. Das Stück wurde 2011 bei den Händel-Festspielen in Halle und beim international renommierten Israel Festival in Jerusalem – beides Koproduzenten des Projektes – aufgeführt.

Künstlerische Leitung: Werner Ehrhardt
Künstler/innen: Yair Dalal (IL), Yaniv d’Or (IL), Barockorchester l’arte del mondo, Tölzer Knabenchor

Kon­takt

l’arte del mondo

St. Ingberter Straße 19

51375 Leverkusen

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