Wenige Kilometer von der polnischen Grenze entfernt, in der deutsch-sorbischen Niederlausitz liegt die Kleinstadt Peitz. Seit 1973 fand hier, zum Teil mehrmals jährlich, das seinerzeit größte Jazzfestival der DDR statt. Wichtiger Impulsgeber für die Entwicklung des zeitgenössischen Jazz in Europa, wurde es seinerzeit vom SED-Regime verboten. Fast 30 Jahre später rief der Förderverein jazzwerkstatt Berlin-Brandenburg das Festival neu ins Leben und realisierte 2013 seine 50. Ausgabe.
Anlässlich dieses Jubiläums wurde an mehreren Spielorten in der ganzen Stadt ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm geboten – diesmal mit dem Fokus auf die Berliner Jazzszene und auf New York. Die historische Rückschau bildete lediglich einen Anknüpfungspunkt für ein neues, nach vorn gerichtetes künstlerisches Konzept, welches die internationale Begegnung von Künstlern, den Werkstattcharakter sowie die Ansprache eines neuen, jungen Publikums ins Zentrum des Festivals stellte.

Künstlerische Leitung: Ernst Bier, Ulrich Blobel
Künstler/innen: Archie Shepp Quartet (US), Joseph Bowie’s Defunkt (US), Jon Irabagon Trio (US), Andrew Cyrille + Duology (US), Joe Sachse Trio plus Jon Irabagon (GB/US), Zentralquartett, Tom Rainey Trio (US), Vesna Pisarovic with Suspicious Minds (CRO/AUS), Henrik Walsdorff Trio, Silke Eberhard + Potsa Lotsa

Kon­takt

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Altvaterstraße 3

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