Für drei Wochen wird ein zentraler Platz in Köln mit den umliegenden Gebäuden in ein Museum der Klänge verwandelt. Innenhöfe, Arkadengänge, Foyers und eine Bauruine bilden den Rahmen für Klangarchitekturen mit kreisenden Klängen, für künstlerisch Auseinandersetzungen mit dem Raumbegriff des Tönenden, für Skulpturen, die klingen und sich bewegen.

Mit weiteren Orten und Galerieräumen in Köln werden Stationen im Stadtgebiet bespielt, die inhaltlich ergänzende Dimensionen eröffnen. Der Stadtraum wird neu erfahren und zwar mit Fokus auf den sonst so vernachlässigten Sinn des Hörens. So wird man z.B. mit speziell gebauten Kopfhörern den elektrischen Strom, der überall fließt hören können: bei einem Spaziergang durch die Stadt entsteht so eine völlig neue Landkarte des akustischen Erlebens und Oberleitungen der S-Bahn, Trafokästen Klimaanlagen werden zu Instrumenten einer sich selbst generierenden Klangkomposition.

Den Kern der Ausstellung bilden die Arbeiten von 8 Künstlern. Aus Finnland Simo Alitalo, Großbritannien Max Eastley; Japan Miki Yui, den Niederlanden Thomas Ankersmit, der Schweiz Andres Boshard, den USA Mark Bain und aus Deutschland Jens Brand, Christina Kubisch und Achim Wollscheid. Diese Künstler wurden von einem internationalem künstlerischen Beirat ausgewählt und stehen für unterschiedliche Aspekte der sich neu definierenden Kunstform der Klangkunst.

Projektleitung:
Peter Kiefer

9.7.-1.8.04, rund um den Kölner Rathausplatz
Symposion: September/Oktober 2004 

Kon­takt

Kunsthochschule für Medien

Peter-Welter-Platz 2

50676 Köln

www.khm.de