Durch die Digitalisierung befindet sich das Radio im Umbruch. Das Radiokunstfestival Radio Revolten möchte Radio als eigene Kunstform präsentieren und die Zukunft des Mediums sicht- und hörbar machen.
Dazu waren einen Monat lang künstlerische Arbeiten, Installationen, Performances, Konzerte und Interventionen zu hören und zu erleben. Sie fanden im gesamten Stadtraum von Halle, beispielsweise in der Konzerthalle Ulrichskirche, im Botanischen Garten oder in einem ehemaligen Unigebäude statt. Die Bandbreite des Programms reichte vom Performance-Abend mit dem preisgekrönten Resonance Radio Orchestra über ein Bühnenstück von Alessandro Bosetti bis zum klingenden botanischen Garten von Hartmut Geerken. Außerdem fanden Auftritte und Installationen von Pionieren der Radiokunst wie Tetsuo Kogawa, Gregory Whitehead, Felix Kubin und Joyce Hinterding statt. Parallel zum Festival zeigte das Stadtmuseum Halle die bisher größte Ausstellung zum Thema Radiokunst und auf dem Marktplatz erklangen Auftragskompositionen und Improvisationen für das Glockenspiel.

Künstlerische Leitung: Knut Aufermann
Kurator/innen: Anna Friz (CDN), Sarah Washington (GB), Ralf Wendt, Elisabeth Zimmermann (A)
Künstler/innen: Steve Bates (CDN), DinahBird (GB), Alessandro Bosetti (I), Hartmut Geerken, Joyce Hinterding (AUS), Tetsuo Kogawa (J), Felix Kubin, Marold Langer-Philippsen, Resonance Radio Orchestra (GB), Gregory Whitehead (US) u.a.

Kon­takt

CORAX e. V. - Initiative für freies Radio

Unterberg 11

06108 Halle (Saale)

www.radiorevolten.net