Musikalische Schilderungen von Naturphänomenen wie Stürme, Gewitter, Jahreszeiten und Licht sowie das musikalische Nachempfinden und die Reflexion von Natur spielen in der Musikgeschichte eine zentrale Rolle. Eines der bekanntesten Beispiele der europäischen Musiktradition sind die „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi. Auch in der japanischen Musik ist die Natur ein Schlüsselthema. Einer der wichtigsten zeitgenössischen Komponisten Japans, Toshio Hosokawa, entwickelte mit „Singing Garden“ eine Komposition, in die er Vivaldis Concerti eingebunden hat. Das Konzert, das die barocke italienische mit zeitgenössischer japanischer Musik verband, wurde aufgeführt von Musikern der renommierten Akademie für Alte Musik. Die Raumkünstlerin Claudia Doderer entwickelte dazu eine visuelle Umsetzung auf der Bühne. Lichtinstallation und musikalische Interpretation ließen das Bild eines Gartens entstehen.

Künstlerische Leitung: Folkert Uhde und Jeremias Schwarzer
Künstler/innen: Toshio Hosokawa (JP), Jeremias Schwarzer, Akademie für Alte Musik Berlin, Claudia Doderer

Kon­takt

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