7. Poesiefestival Berlin 2006

Eine poetische Reise rund um den Globus und eine Weltschau der Poesie: Das poesiefestival berlin präsentiert eine Woche lang Dichtung aus aller Welt und über 80 Dichter aus 28 Ländern. Eröffnet wird das Festival mit der Weltklang - Nacht der Poesie auf dem Potsdamer Platz. Weltklang vertraut auf die innewohnende Musikalität von Dichtung: Die Dichter lesen in der Sprache ihrer Heimatländer, ohne eingesprochene Übersetzung.

Wie übersetzt man Poesie und was setzt über, wenn übersetzt wird? Darüber diskutieren Philosophen, Hirnforscher, Programmierer und Kulturwissenschaftler während des diesjährigen Colloquium.

Die Schriftstellerin Friederike Mayröcker hat sich immer wieder von Bildern inspirieren lassen und über ihre Begegnungen mit den Werken zeitgenössischer Maler oder Fotografen geschrieben. Wenig bekannt ist, dass Mayröcker selbst zeichnet: Geschichten über Bilder, Bildergeschichten und Sprachbilder. Wie aus den Eindrücken und gespeicherten Bildern Sprache werden kann, dieser Prozess des Übersetzens und Vermittelns, oft metaphorisch und fragmentiert, hat sie über ihr gesamtes Schaffen hin beschäftigt. Der Abend "Gestörtes Frühstück" widmet sich einer der bekanntesten deutschsprachigen Autorinnen und gibt eine Theaterantwort auf die Komplexität ihrer Texte.

Der Übersetzungsworkshop VERSschmuggel widmet sich in diesem Jahr den Sprachen des Balkans.

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