Das Festival der Universität Bayreuth sollte der afrikanischen Literatur, einer in der öffentlichen Wahrnehmung nach wie vor marginalen Erscheinung, zu mehr Beachtung verhelfen. Unter dem Motto „Intertextualitäten. Dialoge in Bewegung“ galt es, Bezüge zwischen literarischen Texten aufzuweisen und Diskurse zwischen unterschiedlichen Literaturen zu untersuchen.
Die Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS) kombinierte Lesungen, Theaterinszenierungen und Performances mit wissenschaftlichen Formaten und einem musikalischen Rahmenprogramm. Die teilnehmenden Autor/innen, Künstler/innen und Wissenschaftler/innen aus Afrika, Amerika und Europa präsentierten ihre Vorstellungen und Lesarten der transkulturellen Begegnungen von Menschen und Texten. Sie zeigten auf, wie diese in und durch die Literaturen aus Afrika und seinen Diasporas miteinander verflochten sind. Im Zentrum standen Fragen nach Erinnerung und Aufarbeitung von Kolonialismus und Sklaverei, zudem wurden aktuelle Prozesse von Migration diskutiert, um transkulturelle Begegnungen im Weltmaßstab kulturell und politisch neu einzuordnen.

Festivalleitung: Susan Arndt
Künstlerische Leitung: Nadja Ofuatey-Alazard
Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Koordination: Tina Heinze
Künstler/innen: Bernadine Evaristo (GB), Patrice Naiambana (SL), Qunisy Gario (NL), Mercedes & Elias Mercedes Zandwijken (SR/NL), Gina Dorcely (HAT/US) u.a.

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Kon­takt

Universität Bayreuth

Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät

Fachgruppe Anglistik

Universitätsstraße 30 GWI, Faum 1.11

95440 Bayreuth

www.bigsas-literaturfestival.de