So grundsätzlich unterschiedlich die Proteste und Aufstände in der Ukraine und der Türkei, in Russland oder in den nordafrikanischen Ländern waren – sie verbindet die Tatsache, dass sie Gesellschaftssysteme ins Wanken brachten und den Menschen in den betroffenen Ländern neue Denk- und Handlungsräume eröffneten. Schriftsteller/innen und Künstler/innen haben auf die Umbrüche in ihren Ländern seit jeher besonders sensibel reagiert und sie in ihren Arbeiten reflektiert.
„Change“ befasste sich mit der Frage, welche Rolle der Kunst in diesen Transformationsprozessen zukommt, die sie ihrerseits re-politisieren und zugleich besonders angreifbar machen. Erstmals brachte das Projekt in Stuttgart Schriftsteller, Künstler und Aktivisten, Wissenschaftler, Kultur- und Literaturvermittler aus dem arabischen Raum, Mittel- und Osteuropa mit dem Ziel zusammen, ihre heterogenen Erfahrungen über Grenzen hinweg auszutauschen. Das Symposium diskutierte zentrale Aspekte von Demokratisierung und zivilgesellschaftlichen Prozessen, ein weiteres Modul präsentierte internationale Positionen aus Bildender Kunst und Fotografie, Performance wie auch Literatur und forderte sie zum gemeinsamen Dialog auf, der dokumentiert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll.

Künstlerische Leitung: Kateryna Stetsevych, Stefanie Stegmann, Katarina Tojic
Künstler/innen, Expert/innen: Nora Amin, Andeel, Ellen Bos, Vasyl Cherepanyn, György Dalos, Carolin Emcke, Nikita Kadan, Viktoria Lomasko, Kateryna Mishchenko, Borka Pavićević, Laila Soliman, Vladimir Sorokin, Ilija Trojanow, Dubravka Ugrešić, Aleksandar Zograf u.a.

Pro­gramm­heft Chan­ge Fes­ti­val

Das ausführliche Programm mit weiteren Infos zu den teilnehmenden Autor/innen finden Sie an dieser Stelle zum Download.

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