Der international renommierte schottische Autor John Burnside wurde mit Romanen wie „Die Spur des Teufels“, „Glister“ oder „In hellen Sommernächten“ in den letzten Jahren auch in Deutschland verstärkt als Erzähler von Weltrang wahrgenommen. Die zentrale Frage, die Burnside in seiner Literatur wie auch in seinen essayistischen und journalistischen Arbeiten umtreibt, lautet: Was bedeutet es, als guter Mensch im Einklang mit der Natur zu leben? Unter den zeitgenössischen literarischen Persönlichkeiten zählt er zu denjenigen, die ihr poetisch-ästhetisches Konzept mit ethisch-moralischen Ansichten und gesellschaftlich-sozialem Engagement verschmelzen. Im Zentrum der internationalen Autorentage zu John Burnside standen Themenkomplexe, die für sein Werk und Wirken prägend sind: etwa Poesie als eine Wissenschaft des Beziehungsgeflechtes zwischen Mensch und Natur; oder die Frage nach Heimat und dem Recht auf ein Zuhause. Das Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe hat mit Lesungen und Gesprächen, Konzerten und Filmvorführungen, Exkursionen und mit einer Ausstellung unterschiedliche künstlerische Sichtweisen gegenübergestellt. Autor/innen wie Allison Funk, Raoul Schrott oder Teresa Präauer diskutierten darüber, warum sich die Literatur den brisanten sozialen und politischen Fragestellungen der Gegenwart nicht verschließen kann und wie Künstler/innen mit ihren Arbeiten Position beziehen können.

Künstlerische Leitung: Brigitte Labs-Ehlert
Künstler/innen: John Burnside (GB), Allison Funk (US), Teresa Präauer (AT), Robin Robertson (GB), Raoul Schrott (AT), Adam Thorne (FR), Jan Wagner, Robert Wrigley (US), Amy Shelton (GB), Franui Musicbanda (AT), Tarkovsky Ouartet (FR)

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