Wie kann man, wie muss man Heiner Müllers Texte sprechen? Wie verhalten sich Stimme, Zeit und Raum zu seinen Texten? Das Giessener Theaterinstitut stellte in Kooperation mit der Université de Paris X, der Internationalen Heiner-Müller-Gesellschaft und der Hessischen Theaterakademie Frankfurt Fragen rund um Sprache und Stimme in Heiner Müllers Werk in den Mittelpunkt eines dreitägigen Symposiums. Schauspieler, Regisseure, Studierende, junge Künstler - kuratiert von Laurent Chetouane (Münchner Kammerspiele) - erforschten in Performances und Lectures den Umgang mit Heiner Müllers Texten. Die Gastspiele sowie visuellen und szenischen Experimente stellten die Frage nach der Radikalität Heiner Müllers unter heutigen Bedingungen.

Künstlerische Leitung: Heiner Goebbels
Mitwirkende / Künstler/innen: Laurent Chetouané, Jean Jourdheuil (FR), Rainer Nägele (US), Heiner Goebbels, Josef Bierbichler, Anton Bierl (CH), Hans-Thies Lehmann, Tatsuki Hayashi (JP), Ulrike Hass, Günther Heeg, Krassimira Kruschkova (BG), Helmut Schäfer u.a.

Kon­takt

Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

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35394 Giessen

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