Im Zentrum des Symposiums stehen Xenakis' Konzeptionen der Musik als einer mathematisch und naturwissenschaftlich verankerten Medienkunst. Seine zukunftsweisenden, intermedialen Konzepte realisierte der radikale Avantgardist unter den Komponisten des 20. Jahrhunderts vor allem in Verbindung mit elektroakustischen Medien. Von herausragender Bedeutung sind in diesem Bereich seine noch wenig wissenschaftlich erforschten "Polytopen", deren Aufführung komplexe Anforderungen an die Verbindung von Klang, Licht und Raum stellt. Während auf dem mit hochrangigen Musikwissenschaftlern aus aller Welt besetzten Symposium adäquate Zugangsweisen zu Xenakis' elektroakustischen Kompositionen diskutiert werden, wird einem breiten Publikum in fünf Konzertveranstaltungen das gesamte elektroakustische Werk des Komponisten in multimedialer Form präsentiert.

Wissenschaftliche und künstlerische Leitung: Christoph von Blumröder
Künstler / Teilnehmer: Agostino Di Scipio (I), Simon Emmerson (GB), Anastasia Georgaki (GR), James Harley (CA), Sharon Kanach (US/FR), Gérard Pape (FR), Makis Solomos (GR, FR) u.a.

Kon­takt

Universität zu Köln
Musikwissenschaftliches Institut

Albertus-Magnus-Platz

50923 Köln