Trotz fortschreitender Digitalisierung, in deren Verlauf sich nicht nur Distribution und Vermittlung, sondern auch Produktion und Rezeption des gedruckten Wortes rasant veränderten, konnte sich das bereits vor Jahrzehnten totgesagte Buch bis heute als kulturelles Leitmedium behaupten. Mit der heutigen und der zukünftigen Bedeutung des Buches beschäftigte sich das Symposium Schreibwaren! in Freiburg: Wie wirkt sich die beschleunigte Medienentwicklung der vergangenen Jahre auf die Gewohnheiten der Leser und auf die künstlerisch-literarische Produktion aus? Ist tatsächlich eine Medienrevolution zu erwarten, die das Buch und die gedruckte Presse obsolet werden lassen, wie Kommunikationstheoretiker, Marketingexperten und Verleger es prophezeien? Wie sieht die Zukunft des gedruckten Wortes aus? Zentrales Anliegen war es, theoretische Überlegungen und praktische Entwicklungen aus digitaler Bücherwelt und Verlagswesen zu diesem Thema zusammenzuführen. Eingeladen waren Verleger, Journalisten, Wissenschaftler, Literaturvermittler, Schriftsteller wie Thomas Meinecke, Barbara Köhler und Nora Gomringer sowie Experten wie Chris Meade aus den USA, Direktor des Institutes for the Future of the Book und der niederländische Jost Smiers, Experte für neue Ansätze zu kulturellen und geistigen Urheberrechten. Die Diskussionen zum Thema wurden ergänzt durch Lesungen und Performances, ein Filmprogramm sowie einen Clubabend.


Künstlerische Leitung: Katarina Tojic, Kateryna Stetsevych und Stefanie Stegmann
Künstler/innen: Nora Gomringer, Thomas Meinecke, Chris Meade (GB /USA), Barbara Köhler (D), Jost Smiers (NL) u.a.

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