Andrea Pichl – Skulpturenbau

Umsetzung einer Skulptur im Zuge der Sanierung der Kunsthalle

Projektbeschreibung

Ursprünglich als reiner Ausstellungspavillon für die Präsentation der Biennale der Ostseeländer, Norwegens und Islands konzipiert, ist die 1969 eröffnete Kunsthalle Rostock der einzige Neubau eines Kunstmuseums in der Geschichte der DDR und damit auch ein Denkmal ihrer Baukultur. Die international auf den Ostseeraum und die ehemals sozialistischen Staaten ausgerichtete Sammlung wächst seit über 50 Jahren und umfasst heute zahlreiche Gemälde, Druckgrafiken, Zeichnungen und Plastiken sowie Skulpturen im öffentlich zugänglichen Außenbereich.

Im Rahmen der im September 2020 begonnenen Sanierung der Kunsthalle Rostock wird die Berliner Künstlerin Andrea Pichl bis zur geplanten Wiedereröffnung Anfang 2023 eine Skulptur anfertigen, mit der sie innen- und außenarchitektonische Elemente der alten Kunsthalle aufgreift. In dieser Form soll eine kulturhistorische Brücke zwischen dem ursprünglichen DDR-Bau und dem sanierten Gebäude geschaffen werden und somit auch eine symbolische Verbindung zwischen Abschied und Neubeginn.
Die in Ost-Berlin aufgewachsene und international aktive Künstlerin beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit Gestaltungsmerkmalen des öffentlichen und privaten Raumes der DDR sowie mit den Umbauprozessen nach der deutschen Wiedervereinigung. Ihre Rechercheergebnisse zur Geschichte der Kunsthalle Rostock wird Pichl zusammen mit der Ideenentwicklung und Umsetzung der Skulptur in einer Publikation dokumentieren.


Künstlerische Leitung: Andrea Pichl

Termine

  • 1. Juli, 2021 bis 28. Februar, 2023: Inszenierung einer künstlerischen Arbeit

    Kunsthalle Rostock, Rostock

Kontakt

Kunsthalle Rostock

Hamburger Straße 40
18069 Rostock
www.kunsthallerostock.de (externer Link, öffnet neues Fenster)