Wenn der Kapitalismus alle gesellschaftlichen Bereiche durchdrungen hat, wird die Frage umso dringlicher, wie sich ein Leben außerhalb der Logik dieses Systems vorstellen lässt. Außerhalb dieser letzten real existierenden Idee aus dem Versuchslabor der Gesellschaftsordnungen scheint nur Leere zu sein, jedes "Draußen" ein vermeintlich gefährlicher, vielleicht sogar unmöglicher Ort. Jeder Ausdruck des Protests oder der Kritik an den herrschenden Verhältnissen wird im kapitalistischen System vereinnahmt, popularisiert und vermarktet. Punk und Hip Hop sind dafür prominente Beispiele. In der Überzeugung, dass die Kunst ein wirksames Werkzeug für die Suche nach Alternativen, für die Überschreitung von systemischen Grenzen ist, wurden für das Ausstellungsprojekt Künstler/innen eingeladen, die die Grenzen zwischen ‚innerhalb und außerhalb des Systems' erforschen und sich auf die Suche nach "Dystpopia" begeben.

Kurator: Frank Motz
Künstler/innen und Gruppen: Peter Fend, Manoa Free Universitiy (AT), Guillaume Paoli (Die Glücklichen Arbeitslosen), Cornel Wachter, Michael Zinganel u.a.

ACC Ga­le­rie Wei­mar

Kon­takt

ACC Galerie Weimar

Burgplatz 1+2

99423 Weimar

www.acc-weimar.de