Wo genau die Varusschlacht im Teutoburger Wald stattgefunden hat, ist bis heute nicht mit letzter Sicherheit zu bestimmen. Im Laufe der Zeit wurden Hunderte von Orten als mögliche Schlachtfelder benannt. Zur 2000-Jahrfeier des historischen Ereignisses im Jahre 2009 entstanden in der Region Bramsche-Kalkriese künstlerische Installationen, die sich mit der Region und den Mythen, die sich um die Varusschlacht ranken, auseinandersetzen. Unter der künstlerischen Leitung von Jan Hoet (Leiter der documenta 9) ging es um eine ganz eigene Art der künstlerischen Aneignung und Befragung von Geschichte, Geschichtsmythen und -bildern: Die 20 beteiligten, international renommierten Künstler/innen versuchten in ihren Arbeiten, vermeintlich gesicherte Fakten und die sich darum rankenden Erzählungen neu aufeinander zu beziehen. Die ortsspezifischen Kunstwerke konnten so unsere Vorstellungskraft anregen und um neue Bilder vom historischen Geschehen erweitern.

Künstlerische Leitung: Jan Hoet
Künstler/innen: Massimo Bartolini (I), Katinka Bock (D/F), Monica Bonvicini (I/D), Bazon Brock, Heinrich Brummack, Pedro Cabrita Reis (P), Rui Chafes (P), Wim Delvoye (B), Fabrice Gygi (CH), Wilfried Hagebölling, Anna Lange (NL), Hans Lemmen (NL), Ives Maes (B), Slava Nakovska (BUL), Dennis Oppenheim (USA), Anette Rose, Fernando Sánchez Castillo (E), Andreas Slominski, Susanne Tunn, Yue Minjun (CN)

Kon­takt

Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V.

Schloss Iburg – Hofapotheke

49186 Bad Iburg

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