Das partizipative Projekt „Geschichten, die fehlen. Aus dem Leben von Menschen mit Beeinträchtigungen in Halle“ widmet sich der Sichtbarkeit und Repräsentation von Menschen mit Behinderungen in Ausstellungen und Sammlungen. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern sowie Stadtbewohnern/innen mit und ohne Unterstützungsbedarf möchte das Museum die Hallenser Geschichte und Gegenwart betrachten.

Ein zentrales Anliegen des Projekts ist es, zeitgemäße inklusive Sammlungsperspektiven im Stadtmuseum zu verankern. Zunächst werden über einen Aufruf, der sich vor allem an Bürger/innen mit Behinderungen richtet, historische Objekte, Dokumente und Erzählungen gesammelt werden. Diese sollen Einblicke in das Leben mit Barrieren in Halle in der Vergangenheit geben. In einem zweiten Schritt werden die Beteiligten zu ihrem aktuellen Leben in Halle befragt. Als Videointerviews aufgezeichnet finden diese Berichte auch Eingang in die Sammlung.

Die Sammlungsergebnisse werden Ende 2019 als Sonderausstellung in Form eines Schaudepots im Stadtmuseum gezeigt. Darauf aufbauend werden verschiedene inklusive Sammlungsstrategien erarbeitet, über die die Projektbeteiligten – nach dem gemeinsamen Austausch darüber – abstimmen können.

Projektpartner:  Allgemeiner Behindertenverband in Halle (ABiH) e.V., Aktionsgruppe für Inklusion in Halle (Saale)

Stadt­ge­fähr­ten – Fonds für Stadt­mu­se­en

Mit dem Fonds Stadtgefährten fördert die Kulturstiftung des Bundes Museen mit orts- oder regionalgeschichtlichem Schwerpunkt, die gemeinsam mit den Bewohner/innen vor Ort aktuelle Themen aufgreifen.

Kon­takt

Stadtmuseum Halle

Große Märkerstraße 10
06108 Halle an der Saale
Tel.: +49 (0)345 221 3030

Website
 

Projektleitung

Elke Arnold

Tel.: +49 (0)345 221 3351

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