„Hello World. Revision einer Sammlung“ ist eine intensive und selbstkritische Untersuchung der Sammlung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin und ihrer vorwiegend westlichen Ausrichtung: Wie könnte die Sammlung heute aussehen, hätte ein globales Verständnis ihren Kunstbegriff und damit ihre Genese geprägt? Wie hätten sich der Kanon und die kunsthistorischen Narrative selbst verändert? Vor welche Herausforderungen stellt eine globale Sichtweise die Zukunft einer Museumssammlung? Anhand dieser Fragen entfaltet sich die Ausstellung in mehr als zehn thematischen Kapiteln als eine vielstimmige Zusammenarbeit interner und externer Kurator/innen. Dabei legt sie den Fokus auf Momente des transnationalen künstlerischen Austauschs und transkulturelle Verflechtungen und bewegt sich vom 19. Jahrhundert bis heute. „Hello World“ bespielt die gesamte Ausstellungsfläche des Hamburger Bahnhofs. Werke der Sammlung, ergänzt durch Leihgaben aus Berliner und weltweiten Sammlungen, bilden den Ausgangpunkt, um verborgene Erzählungen und neue Perspektiven auf die Sammlung und ihre Geschichte zu erkunden. 

Kurator/innen: Zdenka Badovinac, Sven Beckstette, Eugen Blume, Daniela Bystron, Clémentine Deliss, Jenny Dirksen, Anna-Catharina Gebbers, Natasha Ginwala, Udo Kittelmann, Gabriele Knapstein, Azu Nwagbogu, Melanie Roumiguière und Nina Schallenberg.

  • Programm "Fishing for Islands"

    27. 29.10.2017
    Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Invalidenstraße 50-51, Berlin

    „Fishing for Islands“ umfasst ein vielfältiges Programm von Performances, Installationen und Panels, die sich mit dem ozeanischen Raum auseinandersetzen. Die Veranstaltung der TBA21–Academy (Stiftung Thyssen-Bornemisza Art Contemporary) in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin schließt an die Konferenz „Die Idee des globalen Museums“ an. Beide Veranstaltungen verstehen sich als Prolog zur Ausstellung, die ab März 2018 auf der gesamten Ausstellungsfläche des Hamburger Bahnhofs präsentiert wird und die den Sammlungsbestand der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin auf seine internationalen und transkulturellen Verflechtungen hin befragt.

    Zum Programm

  • Konferenz "Die Idee des globalen Museums"

    2. 3.12.2016
    Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Invalidenstraße 50-51, Berlin

    Wie könnte eine Museumspraxis aussehen, die das Globale berücksichtigt? Wie lassen sich Sammlung, Forschung, Ausstellung und Publikum aus einer globalen Perspektive neu denken? Angesichts eines eingeschränkten, noch immer vorherrschenden Kanons von Kunst gehört die Entwicklung alternativer Erzählungen zu den Hauptaufgaben des Museums. Die Konferenz nimmt diesen status quo als Ausgangspunkt einer Diskussion von Museumsprogrammen – besonders von Museen moderner und zeitgenössischer Kunst.

    Zur Konferenz

    Flyer zur Konferenz

    Zur Videodokumentation der Konferenz auf Youtube

     

Mu­se­um Glo­bal

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, die Staatlichen Museen zu Berlin, das MMK Frankfurt und das Lenbachhaus München widmen sich dem komplexen Thema des „Globalen“ und den damit verbundenen Herausforderungen. Mit dem Projekt „Museum Global“ hinterfragen sie die Moderne und den ihr zugrundeliegenden Kanon.

Vi­deo­do­ku­men­ta­ti­on

Die Videodokumentation der Konferenz vom Dezember 2016 finden Sie in der YouTube-Playlist "The Idea of the Global Museum" der Staatlichen Museen Berlin.

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  • Termine

    28.04. –
    26.08.2018

    Ausstellung "Hello World"

    Hamburger Bahnhof | Berlin

    27.10. –
    29.10.2017

    "Fishing for Islands"

    Hamburger Bahnhof | Berlin

    02.12. –
    03.12.2016

    Konferenz „Die Idee des globalen Museums“

    Hamburger Bahnhof | Berlin

Kon­takt

Staatliche Museen zu Berlin

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart
Invalidenstraße 50-51
10557 Berlin

www.smb.museum